23. November 2017

 
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Work Shadowing in Great Britain

28. Januar 2013

Im Rahmen ihres Master-Studiums in Pflegewissenschaft hatte die "Regio"-Rettungssanitäterin Sibylle Truninger Ende 2012 die Möglichkeit, ein zweiwöchiges Work Shadowing (ein spezielles Praktikum), in Südengland zu durchlaufen.

Bei den Paramedics und auf der Notfallstation

Truninger durfte  zwei Tage lang mit den Paramedics (den Rettungssanitätern) des South Central Ambulance Service in Portsmouth auszurücken. Sieben Tage verbrachte die Schweizer Besucherin in der Notfallstation des Queen Alexandra Hospitals in Portsmouth und einen Tag im St. Mary Hospital in Newport auf der Isle of White.
Im besuchten Rettungsdienst wird mit dem "Standby-System" gearbeitet, das heisst,  die Ambulanzteams erhalten von ihrer Einsatzzentrale einen Warteplatz in der Stadt zugeteilt und rücken dann von dort aus und nicht von einer zentralen Basis, wie die Regio 144. Durch das Standby-System kann die Hilfsfrist kurz gehalten werden.
Eine weitere Sache, die anders läuft, als in der Schweiz: Verletzte erhalten vom Rettungsdienst als Schmerzmittel oftmals Lachgas.

Behandlung durch spezielle Pflegekräfte

Die Notfallstation des Queen Alexandra Hospital in Portsmouth behandelt Kinder sowie Erwachsene. Speziell ist jedoch, dass auf dem „Notfall“ nicht nur Ärzte selbständig Behandlungen vornahmen, sondern auch Advanced Practice Nurses, das sind gut ausgebildete, sehr erfahrene Pflegekräfte. Ihren Umgang mit den Patienten nahm die Schweizer Rettungssanitäterin als "sehr empathisch und wertschätzend" wahr.

"Horizont erweitert"

Der Blick in ein anderes Gesundheitssystem hat der "Regio"-Mitarbeiterin "den persönlichen Horizont erweitert und die Möglichkeit geboten, durch Vergleich mit der eigenen Arbeitssituation Veränderungen anzugehen". Das britische System sei für ein Work Shadowing ein "ausserordentlich interessantes" Ziel gewesen



Ähnlich gelb wie die Fahrzeuge der Regio 144, aber an einem ganz anderen Ort im Einsatz: Ambulanzen bei der Notfallvorfahrt des  Queen Alexandra Hospital im südenglischen Portsmouth. (Bild: Sibylle Truninger)
 
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